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Erfahrungen bei der Nichtraucher Initiative Deutschland | Info bei Andrea Weber

Die erbittertsten Feinde der Freiheit sind glückliche Sklaven! - Marie von Ebner-Eschenbach





Erfahrungen bei der Nichtraucher Initiative Deutschland

Außer meinem Interesse, mich aktiv für Nichtraucherrechte zu engagieren, nahm ich als NIDmitglied viel wahr. Aber ich dachte mir leider nichts dabei. Erst als ich nicht nur aus finanziellen Gründen kündigen musste, kam ich nach der Mitgliedschaft dazu, äußerst kritisch über die NID nach zu denken.

 

 

 


Die jährlichen NID Treffen, die ich immer mitmachte, waren sehr interessant. Am Anfang war es natürlich schwer, bei vielen fremden und doch gleichgesinnten Menschen zu sein. Es waren mir bald bekannte Gesichter, aber ich konnte Namen nicht zuordnen, es war immer schwierig. Es gab natürlich viele Aufkleber, Faltblätter, Kataloge, Info Material, NIDhefte und Stofftaschen. Es gab auch Kaffee und Kuchen. Ablauf der NID Treffs war immer der selbe. Der NID-Präsident hielt eine Rede, so wie der 1. Vizepräsident und weitere aus dem Vorstand. Jemand las dann eine jährliche lange Liste ab. Die jährlichen Ausgaben und Kosten der NID. Es gab eingereichte Änderungsvorschäge von regionalen NIDvorsitzenden für die Satzung. Die wurden einzeln nach einander vorgelesen und mit Handzeichen wurde von allen Mitgliedern abgestimmt. Danach gab es Berichte von Einzelnen, was die inzwischen erleben mussten. Beschwerden, Erfahrungen, Erlebnisse und Klagen wurden besprochen. Mit Rat vom Vorstand. Dann ging es irgend wann vom Förmlichen ins Lockere über, die meisten Mitglieder konnten sich unter einander unterhalten. Den 1. Haupttag machte ich immer mit. Aber den 2. Haupttag nicht mehr, weil ich keine Unterkunft hatte. Anstrengend waren die NID Treffen.

Ich hatte ein paar mal Korrespondenz mit Ernst-Günther Krause, dem 1. Vizepräsident. Aktivitäten berichtete ich vorwiegend. Das war von mir aus, kein Zwang! Krause antwortete oberlehrerhaft und duzte mich immer. Ob er das auch mit anderen Mitgliedern machte, weiß ich nicht, anscheinend bei nahe stehenden Mitgliedern. Ich war aber kein alt eingesessenes und nahe stehendes Mitglied. Bei irgend was duzte ich auch zurück. Er kam mir undurchsichtlich vor, ich wusste nie, woran ich war.

Die NID ist ein aggressiv-arrogant äußerst grünlinksroter Verein. In den 90 er Jahren wurde auf NID Treffen auch immer nur von Restaurants gesprochen, die vorwiegend vegan und vegetarisch anbieten. Damals missfiel mir das schon, weil ich Fleischesser bin und für Veganer/Vegetarier kein Verständnis hatte.

In Deutschland sind leider selbst die Nichtraucher gespalten. Aktivisten, die Einzelkämpfer für einen Nichtraucherschutz und ein Rauchverbot sind, haben es schwer. In Deutschland ist die NID der mächtigste Nichtraucherverein. Als allein herrschender Gott betrachtet sich die NID! Die NID führt sich äußerst herrschüchtig narzisstisch selbstherrlich auf. Sie sagt: komm zu uns! Allein bei uns kannst du aktiv für den Nichtraucherschutz erfolgreich kämpfen! Am mächtigen Dachverband der NID kommt man nicht vorbei, wer sich für einen Nichtraucherschutz und ein Rauchverbot einsetzen will, sei es auch “nur” in einem Regionalverband. Andere Nichtrauchervereine, die nicht eingetragen sind, haben anscheinend weniger zu sagen.

Wieviel DM und später Euro steckte ich als Mitglied in die NID hinein und unterstützte damit den Verein? Ich weiß es nicht. Ich war fast 14 Jahre Mitglied. Aus finanziellen Gründen, nicht nur!, musste ich kündigen. Gönnerhaft war die NID. Ich durfte noch ein Jahr weiter kostenlos Infohefte für Mitglieder der NID bekommen.

Am Ende hatte ich immer mehr gemischte negative Gedanken – einen bitteren Geschmack, und es kam auch immer mehr Kritik mit immer mehr Nachdenken darüber. Besonders bei einem gewissen Buch, dass ich im Fall Wöckel erfahren musste, gab mir große Kritik und Misstrauen beim Nachdenken über die NID. Die NID zeigte äußerst bizarres und gruseliges Verhalten. Dass ein einzelner Aktivist und Känpfer für einen guten Nichtraucherschutz von der mächtigen NID nicht nur abgelehnt, ja gerade zu aggressiv beleidigt feindselig gedemütigt und verächtlich verhöhnt wurde … Ein Maulkorb ist nichts dagegen!

Dass ich zu viel Geld als Mitglied hinein investierte, konnte ich bald nicht mehr verstehen. Dass ich so viel Arbeit mit Briefe schreiben an viele Minister in Ministerien, und damit meine sinnvolle Zeit verschwendete, konnte ich bald nicht mehr verstehen. Dass ich fast 14 Jahre Mitglied dieser NID war, konnte ich auch bald nicht mehr verstehen!

Das ist der totalitäre “NID” Verein nicht wert! Finger weg – kann ich nur raten!

 

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